Markt Naturstein

Mit Naturstein gestalten und bauen Einmannbetriebe im Handwerk ebenso wie mittelständische Industrieunternehmen mit über 200 Beschäftigten.

Diesen Markt bedienen Hersteller von Steinverarbeitungstechnik, bauchemischen Produkten, Software und Bronze sowie diverse Handelsunternehmen (Steine, Grabmale, Maschinen und Werkzeug).

Klein aber fein: Mit ihren 11.000 Steinmetzen in 5.000 Handwerksbetrieben und rund 180 Firmen in der Industrie prägt die Naturwerksteinbranche in Deutschland historische und moderne Bauten, öffentliche und private Räume und das Gedenken auf Friedhöfen. Sie passt sich veränderten Strukturen an, setzt den Fokus auf Qualität und verschließt sich auch neuen Geschäftsfeldern nicht. 

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Das deutsche Steinmetzhandwerk

… verbindet Tradition und Moderne

Seit Jahrhunderten arbeiten Steinmetze und Bildhauer an sakralen Bauwerken. Allein in Deutschland sind 15 Dom- und Münsterbauhütten zum Erhalt der teils mittelalterlichen Bauwerke aktiv. Mit rund 60 Mitarbeitern unterschiedlicher Gewerke ist die Kölner Dombauhütte die größte. Die Xantener Dombauhütte zählt mit ihrem fünfköpfigen Team zu den kleinsten. Die Verantwortlichen der Bauhütten tauschen sich fachlich auf internationaler Ebene aus und sind in der Europäischen Vereinigung der Dombaumeister, Münsterbaumeister und Hüttenbaumeister organisiert. Rekonstruktion, Restaurierung, Steinkonservierung, Sicherung und Erhaltung der Bausubstanz erfordern Erfahrung und spezialisiertes Wissen. Die Teams der Bauhütten beherrschen nicht nur das klassische traditionelle Steinmetzhandwerk. Digitale Messtechnik und Datenverarbeitung für Aufmaß und Dokumentation sind inzwischen Standard. Naturwissenschaft und Technik, Pioniergeist und Kreativität spielen bei Konservierung, Steinergänzung und Erhaltung eine entscheidende Rolle. In wohl kaum einem anderen Beruf kommen Tradition und Moderne so eng in Berührung wie bei den Steinmetzen und Steinbildhauern. 

… passt sich veränderten Strukturen an

Der Friedhof ist nach wie vor Tätigkeitsfeld Nummer eins der 5.000 Steinmetzbetriebe in Deutschland, von denen rund 1.200 Einmannbetriebe sind. Rund die Hälfte ist im Bundesverband Deutscher Steinmetze (BIV) organisiert. Bei ihnen machen Herstellung und Verkauf von Grabsteinen rund 65 % des Umsatzes aus (Stand Herbst 2015). Doch der Absatz wird angesichts eines enormen Wandels der Bestattungskultur schwieriger. Die Zahl anonymer Bestattungen steigt. Erdbestattungen im Sarg gehen rapide zurück. Auch in katholisch geprägten Regionen sind Urnenbestattungen inzwischen en vogue. Alternative Bestattungsformen wie Friedwälder und Ruheforste, die Lockerung des Friedhofszwangs und Diskussionen um Kinderarbeit in indischen Steinbrüchen, machen den Friedhof für Steinmetze zu einem immer schwierigeren Arbeitsfeld. Der BIV und der Deutsche Naturwerkstein-Verband (DNV), in dem Verarbeitungsbetriebe und Steinbruchbetreiber organisiert sind, reagieren auf die veränderten Strukturen. In Broschüren und Präsentationsmappen wird der Fokus auf Beratung der Hinterbliebenen, qualitativ hochwertige und gestalterisch anspruchsvolle Grabmale gerichtet. Mit Imagekampagnen für heimische Natursteine und in Deutschland hergestellte Grabsteine setzen sich die Verbände für Nachhaltigkeit und gegen ausbeuterische Kinderarbeit ein. Sie fördern damit zugleich die Entfaltungsmöglichkeit heimischer Betriebe in Industrie und Handwerk. Der gesellschaftliche Wandel, weg von Konformität und Tradition, hin zu Individualität und Mobilität, macht sich inzwischen auch in der Grabmalgestaltung bemerkbar. Hinterbliebene wollen stärker mitgestalten als früher. Die Herkunft der Steine, moderne Formen, weltliche Zeichen und Symbole und eine der Person des Verstorbenen entsprechende Gestaltung spielen eine immer wichtigere Rolle.  

... entwickelt sich stabil

Trotz der Krisendiskussionen rund um den Friedhof, entwickelt sich das Steinmetzhandwerk laut Konjunkturumfragen des BIV stabil. Zwei Drittel der befragten Betriebe hat mit Blick auf das Jahr 2016 bessere oder gleichbleibende Geschäftserwartungen. Von den rund 3.800 Steinmetzbetrieben, die Mitarbeiter beschäftigen (derzeit durchschnittlich 6,4 Mitarbeiter) sind viele außer auf dem Friedhof noch im Bau und in der Restaurierung tätig. Rund 700 sind auf Bau/Ausbau spezialisiert, 300 auf exklusiven Innenausbau. Rund 100 Firmen konzentrieren sich auf Restaurierung. Der Garten- und Landschaftsbau spielt kaum eine Rolle. Die in der Konjunkturumfrage des BIV im Herbst 2015 befragten Steinmetzbetriebe erzielten 64,59 % ihres Umsatzes im Grabmalbereich, 23 % im Baubereich, 9,3 % in der Restaurierung und 2,6 % mit Gartengestaltung. Die Umsatzverteilung ist bei den Mitgliedern des BIV zwischen den Jahren 2015 und 2006 relativ konstant.  (Quelle: BIV-Konjunkturumfrage Herbst 2015)

 

 

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Auch die Stimmungslage ist mehrheitlich optimistisch. 76,5 % der Befragten erwarten für 2016 eine bessere oder gleichbleibende Geschäftsentwicklung. Unterschiede zwischen Ost und West gibt es kaum. Im Vergleich zum Vorjahr wurden Ende 2015 deutlich gestiegene Umsätze gemeldet (27,4 %, im Vorjahr 18,3 %). Der Grabmalbereich meldet sogar deutlichere Zuwächse (29,7 %, im Vorjahr 16,3 %) als der Bau- und Restaurierungsbereich (23,2%, im Vorjahr 21,5 %). (Quelle: BIV-Konjunkturumfrage Herbst 2015)

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Viele Betriebe öffnen sich der Digitalisierung und nutzen das Internet zur Informationsgewinnung. Weiterhin sichert sich das Steinmetzhandwerk seinen Markt durch zuverlässige Tarifverträge. 2015 wurde zum zweiten Mal ein Mindestlohntarifvertrag abgeschlossen und zum 1. November 2015 mit einer Laufzeit von vier Jahren für allgemeinverbindlich erklärt. 

… sucht Lehrlinge

Personell sind die Betriebe nicht gewachsen. Aufgrund rückläufiger Lehrlingszahlen bleibt es schwierig, Personal zu finden. Die dreijährige Ausbildung zum Steinmetz- und Steinbildhauer erfolgt im dualen System. Berufsschulen gibt es für Steinmetze und Steinbildhauer an zehn Standorten. Zur praktischen Ergänzung der Ausbildung innerhalb des Betriebes, werden die Lehrlinge seit 1975 überbetrieblich in Ausbildungszentren in Mainz, Königslutter, Ingolstadt und Wunsiedel unterwiesen. Derzeit befinden sich knapp 800 Lehrlinge innerhalb des deutschen Steinmetz- und Bildhauerhandwerks in Ausbildung.

Mehr zum Thema Ausbildung "Steinmetz- und Steinbildhauer" finden Sie hier

Die deutsche Naturwerksteinindustrie

… gewinnt mit erstklassiger Qualität

Zur Naturwerksteinindustrie gehören rund 180 Betriebe mit einem jährlichen Geschäftsvolumen von rund 1,7 Milliarden Euro, die Naturwerkstein in Steinbrüchen in Blöcken oder Platten gewinnen und zu Produkten für Bau, Friedhof und Gestaltung verarbeiten. Nicht dazu zählen Kies- und Schotterwerke. Um gegen Billigmärkte in Asien zu bestehen, konzentriert sich die deutsche Naturwerksteinindustrie auf erstklassige Qualität und Kundenzufriedenheit. Ein wachsendes ökologisches Bewusstsein und die steigende Bedeutung von Nachhaltigkeit fördern den Trend zu heimischen und europäischen Produkten. Eine vom DNV in Auftrag gegebene Nachhaltigkeitsstudie beweist, dass Natursteinfassaden deutliche energetische Vorteile gegenüber Glasfassaden haben. Natursteinfassaden benötigen demnach in der Herstellung und Nutzung wesentlich weniger Energie als Glaselemente. Auch was die Umweltbelastungen und die Herstellungskosten betrifft, schneiden Natursteinfassaden erheblich besser ab.

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In Deutschland wird Naturwerkstein in mehr als 200 Steinbrüchen gewonnen, überwiegend Sandstein, Kalkstein, Granit und Basalt. Die Produktion von Rohmaterial lag in Deutschland zwischen 2000 und 2014 jährlich zwischen 750.000 t und 600.000 t, bis auf das Jahr 2005, als 850.000 t gewonnen wurden. Zuletzt sank die Produktion zwischen 2013 und 2014 von 700.000 t auf 600.000 t. 

Dagegen steigt die Inlands-produktion von bearbeitetem Naturwerkstein nach rückläufigen Zahlen in den Jahren zwischen 2000 und 2010 wieder. 2014 erhöhte sie sich im Vergleich zu 2013 um 6,7 % in der Menge und um 1,2 % im Wert. (Quelle: DNV)

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… verbucht gestiegene Verbrauchszahlen

Im Baubereich bescheren seit 2010 jährliche Wachstumszahlen zwischen 2 und 5% auch der Naturwerksteinbranche steigende Zahlen. Aufträge kommen vor allem aus dem privaten Sektor und reichen vom Marmorbad bis zur Außenanlage mit Naturstein. Der Inlandsverbrauch an bearbeitetem Naturwerkstein ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr in der Menge um 11,7 % und im Wert um 5,8 % gestiegen. Auch die Einfuhren von bearbeiteten Naturwerksteinen haben sich 2014 gegenüber dem Vorjahr in der Menge um 18,1 % und im Wert um 10,5 % erhöht. Damit sinkt der Marktanteil heimischer Produkte zwar noch. Nach Einschätzung des DNV hat er aber wohl die Talsohle erreicht.

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Im Jahr 2014 betrug der jährliche Verbrauch an verarbeitetem Naturwerkstein in Deutschland insgesamt 2,2 Mio. t. Davon wurden 1,4 Mio. t in Deutschland verarbeitet. Lediglich knapp 100.000 t wurden in andere Länder exportiert. 900.000 t bearbeiteter Naturstein wurden importiert. (Quelle: DNV)

Besuchen Sie hierzu auch www.natursteinonline.de. 

Enorm gestiegen sind die Einfuhren von bearbeitetem Granit aus China. Im Jahr 2000 importierte Deutschland 38.000 t Granit aus China. Im Jahr 2014 gelangten bereits 480.000 t chinesische Halbfertig- und Fertigprodukte aus Naturstein auf den deutschen Markt. Damit kommen auf eine Tonne Granit aus deutschen Brüchen knapp 10 t aus China. Allerdings ist bei deutschem Granit die Wertschöpfung viermal so hoch wie bei chinesischer Importware.

Nach Einschätzung des DNV bleibt Deutschland mit den benachbarten Ländern eine der weltweit interessantesten Regionen für den Verbrauch qualitativ hochwertiger Natursteine mit einer Nachfrage nach erstklassigen Natursteinen, pünktlichen Lieferfristen, effizienter Technik für Verarbeitung und Verlegung und zuverlässigem Service. Von der steigenden Nachfrage nach Naturwerkstein profitieren deutsche Firmen und Produkte wegen der Preisvorteile von Importware zu wenig. 

… bildet Naturwerksteinmechaniker aus

Zu den Beschäftigten in der Naturwerksteinindustrie gehören neben Steinmetzen und Steinbildhauern auch Naturwerksteinmechaniker. Die Ausbildung in den Fachrichtungen Maschinenbearbeitungstechnik, Schleiftechnik und Steinmetztechnik dauert drei Jahre. Im dualen System erfolgt die Ausbildung im Ausbildungsbetrieb und in Berufsschulen in Mayen (Rheinland-Pfalz) oder Eichstätt (Bayern). Derzeit sind dort in je drei Lehrjahren rund 180 Naturwerksteinmechaniker in Ausbildung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich zum/r Industriemeister/in Naturwerkstein fortzubilden, mit einer Abschlussprüfung bei der IHK Nürnberg. Seit September 2014 wird außerdem das erste Verbundstudium Bauingenieurwesen (Bachelor) mit der Ausbildung zum/r Naturwerksteinmechaniker/in (IHK) angeboten. Den Betrieben der Naturwerksteinindustrie bietet dieses Duale Studium eine Chance, qualifizierte Auszubildende zu erhalten. 

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Der globale Natursteinmarkt

… wächst bei Produktion und Handel

Auch global gesehen wächst die Natursteinwirtschaft. Produktion und Handelsvolumen nehmen zu. Die Rohblockgewinnung stieg zwischen 2013 und 2014 um 50,55 Mio. t auf 136,5 Mio. t. (Quelle: „Marble and Stones in the World“ 2015)

Mit 58 % lagen Marmor, Kalk und Sandstein an der Spitze, gefolgt von Granit mit 38 % und andere Gesteine wie Schiefer mit 4 %. Auch bei bearbeitetem Material gab es einen Zuwachs von 76,7 Mio. t im Jahr 2013 auf 80,5 Mio. t 2014. Etwa drei Viertel der gewonnenen Naturwerksteine wurden 2014 für Baumaßnahmen im Innen- und Außenbereich (Böden, Fassaden etc.) eingesetzt, der Rest vor allem für Grabmale. 

 

 

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… hat China als Marktführer

Unangefochtener Marktführer ist China. 42,5 Mio. t Naturstein wurden 2014 im Reich der Mitte abgebaut. Das entspricht einem Weltmarktanteil von 31,1 % (2013: 30,4 %). Platz zwei belegt Indien, mit einer deutlich geringeren Abbaumenge von 22 Mio. t im Jahr 2014. Dahinter folgen die Türkei, Brasilien, der Iran, Italien und Spanien. (Quelle: „Marble and Stones in the World“ 2015)

Mit 57 Mio. t lag das globale Handelsvolumen 2014 um 6,7 % höher als im Jahr zuvor. Größter Im- und Exporteur ist China. Die Preisunterschiede von chinesischen und europäischen Natursteinprodukten sind nach wie vor enorm: Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Naturstein made in China lag 2014 bei rund 34 US-$, der für italienischen bei rund 70 US-$ und damit mehr als doppelt so hoch. Trotzdem werden chinesische Natursteinerzeugnisse teurer: 2011 lag der Quadratmeterpreis noch bei rund 24 US-$. 

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… und bezieht Technik aus Italien

Führender Anbieter bei Anlagen und Maschinen für die Gewinnung und Verarbeitung von Naturwerkstein, ist nach wie vor Italien. Fast drei Fünftel aller Exporte in diesem Segment stammen von dort, auch wenn die Ausfuhren in der Menge und im Wert leicht gesunken sind. 2014 exportierte Italien 65889 t Anlagen und Maschinen im Wert von 679 Mio. Euro. Im Vergleich dazu exportierte Deutschland lediglich 4.810 t an Maschinen und Anlagen für die Natursteinbearbeitung. Größter Technikimporteur war 2014 China, das Technologie im Wert von 650 Mio. $ kaufte. 

Neue Materialien

… erweitern den Natursteinmarkt

Seit ungefähr 20 Jahren gehören auch Verbundmaterialien zur Natursteinbranche. Das sind Materialmixe, die Quarz, Harz, Marmor, Edelsteinkomponenten, Glas oder Recyclingstoffe enthalten. Inzwischen gibt es zahlreiche Anbieter solcher – zumeist hochpreisiger – Komposite, die vor allem als Küchenarbeitsplatten Anwendung finden. Für zusätzliche Anwendungsbereiche wie Böden oder Fassaden wurden neue Materialvariationen entwickelt. Das Angebot an Farbtönen, Oberflächen und Strukturen ist größer geworden. Auch mit Werkstoffen wie Großkeramik buhlen die Hersteller um die Gunst der Natursteinkunden. Ob diese Verbundmaterialien und Keramiken eine Konkurrenz für die Verwendung von Naturwerkstein darstellen, wird immer wieder diskutiert. Steinmetze und Natursteinbetriebe, die sich auf den Baubereich spezialisiert haben, erweitern mit Verbundmaterialien und Keramiken ihre Angebotspalette und erhöhen damit die Chancen, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Jedenfalls verfügen sie über die passenden Werkzeuge und Maschinen sowie über das nötige Know-how für die Bearbeitung der künstlich hergestellten, jedoch „steinharten“ Materialien.

Weitere Informationen finden Sie hier

Verbände

Bundesverband Deutscher Steinmetze (BIV) in Frankfurt am Main
www.biv-steinmetz.de 

Der BIV ist unterteilt in regionale Landesinnungen mit unterschiedlich vielen lokalen Innungen. Rund 2.000 deutsche Steinmetzbetriebe in Deutschland sind Mitglied im BIV, der ihre Interessen gegenüber Politik, Parlament, Öffentlichkeit und relevanten Behörden und Institutionen auf nationaler und europäischer Ebene vertritt. Bundesinnungsmeister ist Gustav Treulieb.

Deutscher Naturwerkstein-Verband e.V. (DNV) in Würzburg
www.natursteinverband.de 

Der DNV zählt rund 130 Mitgliedsfirmen und 50 Fördermitglieder (Zuliefererbetriebe). Ein Schwerpunkt der Verbandsarbeit liegt in der Erarbeitung bautechnischer Regeln für die Anwendung von Naturwerksteinen im Baubereich. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung der deutschen Grabmalindustrie. Präsident ist Joachim Grüter. 

Zentralverband der Deutschen Naturwerkstein-Wirtschaft e.V. (ZDNW) in Frankfurt am Main www.biv-steinmetz.de

Der ZDNW ist die gemeinsame Dachorganisation von BIV und DNV. Ziel ist die gemeinsame langfristige Förderung des Naturwerksteins.

Euroroc in Wiesbaden
www.euroroc.net 

Euroroc ist ein Zusammenschluss europäischer Natursteinverbände zum gegenseitigen Austausch und zur Förderung des Naturwerksteins auf internationaler Ebene.

AFD Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. in Kassel
www.friedhof-und-denkmal.de 

Die seit 1951 bestehende Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. (AFD) verfolgt das Ziel, die Öffentlichkeit im deutschsprachigen Raum über den angemessenen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer zu informieren, und sie tut dies auf der Basis der wissenschaftlichen Erforschung von Vergangenheit und Gegenwart. Zu diesem Zweck unterhält die AFD das Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur in Kassel.

Verband für Gedenkkultur (VfG) e.V. in Unna
www.gedenkkultur.de 

Der Verband für Gedenkkultur e.V. (VfG), bis Februar 2016 "Verband deutscher Natursteinverarbeiter (VDNV)", entstand 2014 aus der Interessengemeinschaft Asiatische, Afrikanische und Lateinamerikanische Natursteine e.V. (IGN). Unter dem Motto "Menschen würdigen, Friedhöfe fördern" will der VfG laut eigenen Angaben "positive Leitgedanken über Leitmedien in der breiten Öffentlichkeit zu verankern, um auf diesem Weg Gesellschaft und Medien für die Bedeutung des Friedhofs und des Grabmals zu sensibilisieren." Zu den aktuell (Februar 2016) rund 160 Mitgliedern zählen ca. 100 Steinmetzbetiebe, zwei Innungen und rund 50 mittelständische Händler/Produzenten, Bronzehersteller und Natursteintransportunternehmen aus dem In- und Ausland.

Dombaumeister e.V. in Köln
www.dombaumeisterev.de 

Dombaumeister e.V. ist die europäische Vereinigung der Dombaumeister, Münsterbaumeister und Hüttenbaumeister. Größtes Anliegen der Vereinigung ist der fachliche Austausch zur Lösung von aktuellen baulichen und restauratorischen Problemen.

Sachverständigenkreis euroFEN in Raesfeld
www.euro-fen.de 

Der euroFEN bietet allen Sachverständigen der Gewerke Fliesen, Estrich und Naturstein eine Plattform. Durch regelmäßige Seminare und Tagungen können sich Experten weiterbilden und untereinander austauschen.

Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden (BBS) in Berlin
www.baustoffindustrie.de/cms/website.php

Der Bundesverbands Baustoffe - Steine und Erden (BBS) ist der Dachverband der Baustoff-, Steine- und Erden-Industrie und damit die gemeinsame wirtschafts- und industriepolitische Interessensvertretung von 16 Einzelbranchen und rund 4.000 Unternehmen. Euroroc in Wiesbaden www.euroroc.netEuroroc ist ein Zusammenschluss europäischer Natursteinverbände zum gegenseitigen Austausch und zur Förderung des Naturwerksteins auf internationaler Ebene.

Verband Schweizer Bildhauer- und Steinmetzmeister (VSBS) in Belp bei Bern
www.vsbs.ch  

Der Verband Schweizer Bildhauer- und Steinmetzmeister (VSBS) ist der Berufsverband des Bildhauer- und Steinmetzgewerbes in der Schweiz. Er zählt gegenwärtig 130 Aktiv- und Freimitglieder. Insgesamt gibt es in der Schweiz ca. 200 bis 300 Steinmetzbetriebe.

Naturstein-Verband Schweiz (NVS) in Bern
www.nvs.ch 

Im Naturstein-Verband Schweiz sind nicht nur Natursteinwerke Mitglied, sondern auch Betriebe der Natursteingewinnung, des Natursteinhandels, Verleger-, Versetzer-, Unterhalts- und Instandsetzungsfirmen sowie Natursteinexperten und Fachplaner. Aktuell vertritt der NVS rund 70 Natursteinfachbetriebe.

Bundesinnung der Bauhilfsgewerbe/Berufsgruppe der Steinmetze in Wien
www.wko.at/steinmetzmeister.de 

Die Bundesinnung der Bauhilfsgewerbe/Berufsgruppe der Steinmetze bei der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist die Vertretung der österreichischen Steinmetzmeister. Alle rund 731 Steinmetzbetriebe sind Zwangsmitglieder in der WKÖ.

 

 

Messen

Stone+tec in Nürnberg
www.stone-tec.com

Als „Internationale Fachmesse für Naturstein und Natursteinbearbeitung“ überzeugt die Stone+tec mit einem klaren Fokus auf die Natursteinbranche in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in den Nachbarländern sowie einem umfangreichen Angebot in den Bereichen Naturstein, Technik und Grabmal. Die Messe ist DAS Fachforum für deutschsprachige Steinmetze und alle Fachleute, die sich mit Naturwerkstein befassen. Über die Jahre hat die ehemals sehr international aufgestellte Messe stark an Ausstellern und Besuchern verloren. 2015 stellten 446 Firmen aus; die Veranstalter zählten 15.000 Besucher. Die nächste Ausgabe der Stone+tec findet 2018 statt; die zweijährig stattfindende Messe wechselt in gerade Jahre. Das haben die ideellen Träger der Messe BIV (Bundesverband deutscher Steinmetze) und DNV (Deutscher Naturwerkstein-Verband), der Fachbeirat der Stone+tec sowie der Veranstalter NürnbergMesse GmbH gemeinsam beschlossen. Die nächste Stone+tec öffnet vom 13. bis 16. Juni 2018 die Tore. Die Stone+tec 2018 ist die 20. Veranstaltung seit 1979 (damals „Deutsche Natursteintage“).

Marmomacc in Verona/Italien
www.marmomacc.com

Die internationale Fachmesse für Naturstein und Natursteinbearbeitung in Verona, Italien, fand 2015 zum 50. Mal statt. Mit über 1.500 Ausstellern, davon über 900 nicht aus Italien) und 67.000 Besuchern, davon 57% aus dem Ausland, ist sie die größte europäische Naturwerksteinmesse und sehr international. Die Veranstalter sorgen stets für ein reichhaltiges Rahmenprogramm, insbesondere auch für Architekten. Auf der Marmomacc sieht man immer hervorragendes Natursteindesign. Termin 2016: 28. September bis 1. Oktober.

Carrara Marmotec in Carrara/Italien
www.carraramarmotec.com

Diese Messe findet jedes Jahr in Marina di Carrara, Italien, statt, 2016 zum 33. Mal vom 18. bis 22. Mai und unter neuer Führung. Besonders ist der Messeplatz unterhalb der berühmten Steinbrüche von Carrara und nahe beim Hafen, der früher ein zentraler Umschlagplatz für Steine aus aller Welt war. Die Messe hat über die Jahre stark an Besuchern verloren. Für Käufer aus Asien und den USA blieb sie zusammen mit den umliegenden Firmen immer interessant. Regionalpolitisch wird die Veranstaltung stark unterstützt. Jetzt gibt das neue Messeteam Gas. Man will Akzente setzen in Sachen Fortbildung und Nachhaltigkeit.

Marble in Izmir/Türkei
www.marble.izfas.com.tr

Auf einem neuen Veranstaltungsgelände fand die internationale Natursteinmesse Marble 2016 zum 22. Mal statt. Über 1.100 Unternehmen stellten aus, davon 193 aus dem Ausland. Marble gehört zu den weltweit größten Natursteinmessen. Sie stellt eine Handelsbrücke zwischen den Ländern in Europa und dem Nahen Osten dar. Zu ihren Zielen gehört es, den Anbietern türkischer Natursteine neue Exportmärkte zu erschließen. Dafür betreibt die Messegesellschaft Izfas Marketing in der ganzen Welt. Nächster Termin: 22. bis 25. März 2017

Xiamen International Stone Fair in Xiamen/China
www.stonefair.org

Die Messe Xiamen Stone Fair hat sich zur weltgrößten Natursteinmesse entwickelt. 2016 präsentierten sich dort mehr als 2.000 Firmen, davon 70% aus China und der Rest aus 56 anderen Ländern (auch ein Dutzend aus Deutschland und eine knappe Handvoll aus der Schweiz). Die Veranstalter haben über 148.000 Messeeintritte, davon über 28.000 aus dem Ausland gezählt. Die Messe spielt für den internationalen Naturwerksteinmarkt eine zunehmend wichtigere Rolle, speziell für Länder wie Indien, Japan, Indonesien, Australien/Neuseeland, USA und Afrika. 2015 war der chinesische Markt allerdings etwas rückläufig.

Weitere Messen finden Sie hier

 

 

Deutschsprachige Magazine

Naturstein
www.natursteinonline.de
Deutschlands führende Zeitschrift für die Natursteinwirtschaft (laut IVW II/2015, verkaufte Auflage: 3.239

Stein
www.stein-magazin.de
Fachzeitschrift für die Natursteinbranche, herausgegeben vom Callwey Verlag, München

Kunst & Stein (Schweiz)
www.vsbs.ch/index.php/kunst-und-stein
Fachzeitschrift des Verbands Schweizer Bildhauer- und Steinmetzmeister (VSBS)

Der Steinmetz (Österreich)
www.steinzentrum.org/images/Steinmetz_0210_2.pdf
Zeitschrift der österreichischen Steinmetzmeister, herausgegeben vom Steinzentrum Hallein

Fliesen & Platten
www.fliesenundplatten.de/fachmedien/158/952
Fachzeitschrift für das Fliesengewerbe

Friedhofskultur
www.friedhofskultur.de
Fachzeitschrift für das gesamte Friedhofswesen, herausgegeben vom Verband der Friedhofsverwalter Deutschlands (VFD)

Bestattungskultur
Magazin des Bundesverbands Deutscher Bestatter e.V. (BDB), herausgegeben von der Fachverlag des deutschen Bestattungsgewerbes GmbH

Taspo
www.taspo.de
Älteste und auflagenstärkste Wochenzeitung für den gesamten „grünen Markt“, herausgegeben von der Haymarket Media GmbH & Co. KG

Deutschsprachige Portale

www.natursteinonline.de
DAS Forum für die Natursteinbranche: Deutschlands führendes Fachportal, von 9/2014 bis 8/2015 im Durchschnitt 11.613 Besuche (visits) und 39.781 Seitenaufrufe (page views) monatlich (laut Google Analytics); mit Natursteindatenbank, Adressverzeichnis, Einkaufsführer, News, Terminkalender, Fotoreportagen, Wörterbuch und einem Webshop

www.natursteinunikat.de
Gemeinschaftsportal vom Bundesverband Deutscher Steinmetze (BIV), Deutschen Naturwerkstein Verband e.V. (DNV), Zentralverband der deutschen Naturwerksteinwirtschaft (ZDNW) und Verband der Europäischen Naturwerksteinwirtschaft (EUROROC); unter dem Motto "Naturstein - Jedes Stück ein Unikat" wirbt die Branche für die Verwendung von Naturstein in privaten Haushalten, in Gewerbe- und Kommunalbauten und nicht zuletzt auch als ehrendes Andenken auf Friedhöfen.

www.steinmetz-weiterbildung.de
bundesweites Fort- und Weiterbildungsprogramm des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks, herausgegeben vom Berufsbildungswerk des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks e.V. (bbw)

www.stone-ideas.com
Internationale Nachrichten aus den Bereichen Architektur, Kunst und Design mit Naturstein

www.fokus-naturstein.de
Informationen und Anwendungsbeispiele rund ums Bauen, Einrichten, Wohnen und Architektur mit Naturstein inklusive Firmensuche

www.steininfo.de
Informationsdienst Naturstein: unabhängiges Dienstleistungsunternehmen für die gesamte Natursteinbranche; Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Einführung neuer Produkte und Sortimente, Image-Entwicklung, Gestaltung von Produktunterlagen, Internetpräsenz und Verkaufsförderung, Mitarbeiter- und Kundenschulungen

www.naturstein-datenbank.de
Natursteindatenbank der Abraxas Stone Experts GmbH

www.graniteland.de
Naturstein-Suchmaschine für Granit und Marmor

www.aeternitas.de
Aeternitas e.V., die gemeinnützige, bundesweit tätige Verbraucherinitiative Bestattungskultur, informiert und berät in allen organisatorischen, rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten rund um den Trauerfall; der Verein hat über 50.000 Mitglieder

www.jenseite.de
Online-Journal über Leben und Tod; ein journalistisches Experiment, das Angst nehmen und Mut machen will, das Leben zu lieben, gerade weil es endet

www.pronaturstein.ch
ProNaturstein: Arbeitsgemeinschaft aus Schweizer Verbänden der steinverarbeitenden Branche mit dem Ziel, das allgemeine Interesses am Naturstein und dessen Verwendung in allen Formen und Bereichen zu fördern

www.pronaturstein.at
Pronaturstein: Portal der Vereinigung Österreichischer Natursteinwerke (VÖN) - ein Zusammenschluss österreichischer Natursteinwerke mit dem Ziel, Naturstein in Architektur, Bauwesen und Einrichtungsbereich neu zu positionieren

www.steinzentrum.org
Website des Steinzentrums Hallein; es steht den österreichischen Innungen bei der Erbringung von Dienstleistungen für Mitglieder und der Natursteinbranche als verlängerter Arm zur Verfügung und bietet Weiterbildungen für die Betriebe und deren Mitarbeiter an

Xing

NATURSTEINForum

Die XING-Gruppe "NATURSTEINForum - Informationen über Naturstein - im Haus und Garten, auf Plätzen und Promenaden, für Brunnen und weiteres" wurde 2005 von Stefan Wolf, Mitgleid der Geschäftsleitung des Natursteinwerks Rechtglaub-Wolf in Lübeck, gegründet. Heute zählt sie über 1200 Mitglieder. Co-Moderatoren sind Naturstein-Chefredakteurin Bärbel Holländer, Naturstein-Redakteurin Susanne Storath und Reiner Krug, Geschäftsführer des Deutschen Naturwerkstein-Verbands (DNV). Das Forum lebt vom Austausch unter den Mitgliedern. Die Redaktion Naturstein veröffentlicht in der Rubrik "Fachzeitschrift Naturstein – aktuell" News von www.natursteinonline.de.

https://www.xing.com/communities/groups/natursteinforum-informationen-ueber-naturstein-im-haus-und-garten-auf-plaetzen-und-promenaden-fuer-brunnen-1001715