Markt Lokale Medien

Verzeichnismedien gehören nach wie vor zum Alltag der Bürger. Mehr als neun von zehn Bundesbürgern ab dem 14. Lebensjahr nutzen Verzeichnismedien in allen Ausprägungen, print, online und mobil.

Dabei ist das Printmedium das am häufigsten genutzte, auch wenn es gravierende geographische Unterschiede gibt und man gleichzeitig von einem Stadt-Landgefälle sprechen kann. Je städtischer eine Region, desto eher werden digitale Verzeichnisse genutzt. 

Die über 3 Millionen klein- und mittelständische Unternehmen in Deutschland nutzen Verzeichnismedien als langfristige Werbeplattformen, um ihre Kunden zu erreichen. Bei den Nutzern tendieren insbesondere jüngere und besser Gebildete eher zu online- und mobilen Angeboten als ältere. Und der Trend setzt sich fort: Rund 73% aller Auszubildenden im vergangenen Jahr wählten bei ihren Recherchen mobile Verzeichnismedien, mehr als doppelt so viel wie noch im Jahr 2013 (Details zu den Entwicklungen siehe IPSOS-Umfrage 2014). 

Der Gesamtmarkt der Verzeichnismedien ist also im Umbruch. Online und mobil-Applikationen gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Die Gesamt-Nutzerzahlen sind nach wie vor extrem hoch. Bei mobilen Angeboten und Apps Tendenz sogar steigend. Auffällig auch ist die Zahl der Komplementärnutzer. Rund die Hälfte aller Online-Nutzer greifen auch zum Buch, wenn sich die Gelegenheit ergibt oder so ein Suchergebnis schneller zu bekommen ist. 

Der deutsche Markt ist einer der heterogensten Verzeichnismärkte der Welt. Nirgendwo gibt es eine solche Dichte an Verlagen, die Produkte der Verzeichniswelt herausgeben. Entsprechend groß sind auch die Ansprüche der Bürger an Qualität und Vollständigkeit der Information. Kein Markt bringt so viele Produkte und Branchen zusammen. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website "Lokale Medien".